VW-Halbjahres-Ergebnisse – Skoda setzt die Pace

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In den VW-Zahlen steckt mehr Optimismus als in den letzten Wochen zu hören war. Trotz sehr schwierigem Q2 mit deutlichen Absatzrückgängen und sehr hohen Einbußen in China sind die Ergebnisse vorzeigbar. Der VW-Überflieger bleibt Škoda mit kräftigem Wachstum. Für den Konzern gilt „Von Skoda lernen“. Damit sind wir beim Kostensenkungs-Programm und Privilegien, über die sehr ernst nachgedacht werden muss. Der Standort Deutschland in seiner heutigen Form ist ein gewaltiger Hemmschuh für den Volkswagen-Konzern. Das zeigt glasklar Skoda und die EBIT -Marge von 8,5%.

Es braucht große Reformen in Deutschland. Volkswagen ist von seiner Organisationsstruktur mit paritätischer Mitbestimmung, VW-Gesetz und 20% Landesbesitz an Deutschland gekettet. Mit dem Kostensenkungsprogramm muss diese Kette Deutschland gelockert werden.

Bleibt China. Die Strategie „In China für China“ erscheint ein richtiger Ansatz, um in China wieder Boden unter die Füße zu kriegen. Das zweite Quartal beim Absatz war mit einem Einbruch von 37% in China eine Katastrophe, aber die neuen Modelle kommen erst.  Damit sollte das zweite Halbjahr in China mit den neuen „In China für China“ Modellen die Stabilisierung bringen und 2027 den Turn Around. Tesla hat im ersten Halbjahr in China gut 100.000 Fahrzeuge mehr verkauft als im Vorjahr, aber insgesamt eine jämmerliche Marge von 1,4% erzielt.  Dass man in China verkaufen kann zeigt Tesla. Also bleibt die „In China für China“ Strategie bei VW spannend.

Der größte Rückgang mit -25,5 Prozent musste im Markt China hingenommen werden. Dabei hat VW mit seiner „In China für China“-Strategie einen spannenden Ansatz.

Das ganze Interview ist unter Autobauer in der Krise: Gewinn von VW bricht ein – „Man muss von den Kosten runterkommen“ – Video – WELT abrufbar

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